MOT Manuelle Osteopathische Therapie / Craniosacrale Osteopathie Säuglinge und Kinder MOT 5

Wichtige Kursdetails
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26.-28.06.2024
täglich 09.00 – ca. 17.30 Uhr
3 Tage
30 UE / FP
Akademie Bad Säckingen
450 €
Digitalskript
Christelle Anyig: MSc ZFH. Physiotherapie- Pädiatrie, Manuelle-Osteopathische-Therapeutin für Kinder und Säuglinge
Akademie Vollmer & Partner GbR
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Manuelle Osteopathische Therapie - MOT

Craniosacrale Osteopathie - Säuglinge und Kinder MOT 5

 Voraussetzung:

MOT 1 bis MOT 4: Für eine Teilnahme an dem Kurs zu Säuglings- und Schädelasymmetrien ist eine abgeschlossene Ausbildung als Kinderphysiotherapeut: in oder eine vergleichbare Qualifikation Voraussetzung. Die Teilnehmer sollten über fundierte Kenntnisse in Anatomie, Physiologie und Pathologie des Schädels und der neurologischen Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern verfügen. Auch sollten sie über praktische Erfahrungen in der Diagnose und Therapie von Säuglings- und Schädelasymmetrien verfügen oder an einer entsprechenden Fortbildung teilgenommen haben. Da der Kurs auch praktische Übungen und Diskussion von Fallbeispielen beinhaltet, sollten die Teilnehmer auch bereit sein, aktiv am Kurs teilzunehmen und ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in diesem Bereich zu erweitern. Dieser Kurs setzt Kenntnisse aus den Kursen MOT 1 bis MOT 4 voraus und vertieft diese weiter.

Säuglings- und Schädelasymmetrien beziehen sich auf Verformungen des Schädels bei Säuglingen und Kleinkindern. Diese Verformungen können entweder durch eine kraniale Ursache (z.B. frühzeitige Schliessung von Schädelnähten) oder durch eine nicht-kraniale Ursache (z.B. Lagerungsbedingungen) verursacht werden.

Der okzipitale lagebedingte Plagiozephalus ist eine Form von Schädelasymmetrie, die durch die Position des Säuglings im Liegen verursacht wird. Wenn ein Säugling immer wieder auf derselben Seite liegt, kann dies zu einer Verformung des Schädels führen, die als Plagiozephalus bezeichnet wird. Dies kann zu einer flachen Stelle auf einer Seite des Hinterkopfs führen und in einigen Fällen kann auch das Gesicht des Kindes asymmetrisch aussehen.

Der Brachzephalus ist eine weitere Form von Schädelasymmetrie, bei der der Kopf breiter als lang ist. Dies kann aufgrund einer vorzeitigen Schliessung der Schädelnähte oder aufgrund von Lagerungsbedingungen während der frühen Lebensphasen auftreten. Diese Verformung kann zu verschiedenen Problemen führen, wie z.B. Atembeschwerden, Entwicklungsverzögerungen und neurologischen Problemen.

Es ist wichtig, diese Arten von Schädelasymmetrien frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um Langzeitfolgen zu vermeiden. Eine frühzeitige Behandlung kann oft durch konservative Methoden wie physiotherapeutische Übungen, Manuelle Osteopathische Therapie oder durch Veränderung der Lagerungsbedingungen erreicht werden. In einigen Fällen kann jedoch eine Helmtherapie oder Operation erforderlich sein, um die Schädelasymmetrie zu korrigieren.

Inhalt:

  • Grundlagen der Schädelasymmetrien: Anatomie und Pathologie
  • Auswirkungen der Geburt auf den kindlichen Schädel
  • Auswirkungen der Lageanomalien auf den kindlichen Schädel
  • Ursachen und Risikofaktoren für Schädelasymmetrien
  • Befund und Klassifizierung von Schädelasymmetrien
  • Manuelle Osteopathische Therapie bei Säuglings- und Schädelasymmetrien
  • Assessments zur Klassifizierung der Schweregrade von Schädelasymmetrien

Falls vorhanden ein Schädelmodell mitbringen!

Akademie für Gesundheitsberufe Bad Säckingen

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79713 Bad Säckingen

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